| Anlage des Sportplatzes, der über zwei Jahre vom
Geröll eines Hochwassers 1947 befreit werden mußte.Gleichzeitig
wird die Ruine der alten Bleiweißfabrik abgerissen. Unter Leitung
von Willi Kaufmann wird auf dem Abrißgelände die Turnhalle
gebaut. Die Sportstätte trägt heute seinen Namen. |
| Die Porzellanmanufaktur begeht feierlich ihr 100-jähriges
Betriebsjubiläum. |
| Sitzendorf wird Schulort einer Polytechnischen Oberschule.
Schüler der 9. und 10. Klassen kommen auch aus Schwarzburg, Döschnitz,
Rohrbach, Wittgendorf, Mankenbach, Ober- und Unterhain und Unterweißbach. |
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| Die Sitzendorfer Porzellanmanufaktur arbeitet mit staatlicher
Beteiligung, aber eine Steigerung der Arbeitsproduktivität und
damit eine Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt läßt
sich mit den überalterten Produktionsanlagen und dem Mangel an
jungen Arbeitskräften nicht realisieren. |
| Die Sitzendorfer Porzellanmanufaktur wird volkseigen.
Die Werkzeugfabrik wird in das Gaswerk verlagert und die alten Baracken
werden abgrissen. Im Hof beginnt der Bau einer Produktionshalle. |
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| Die Sitzendorfer Porzellanmanufaktur begeht ihr 135-jähriges
Betriebsjubiläum unter Leitung von Uwe Hermann, dem Schwiegersohn
von Rolf Rebhan. |
Nachdem Staat und Behörden endlich erkannten,
daß mit dem Export der Produkte die begehrten Devisen erwirtschaftet
werden konnten, fanden sich auch Mittel und Wege zur Rekonstruktion
des Betriebes. So konnte in diesem Jahr ein neuer Mustersaal seiner
Bestimmung übergeben und eine Formlagerhalle gebaut werden.
Sitzendorf zählt 1.200 Einwohner. |
| Eine Rohrbrücke über die Schwarza verbindet
die Manufaktur mit einer Stadtgasleitung.Der Brennprozeß wird
auf Gas umgestellt. Seit 1974 wurde elektrisch gebrannt. |
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